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Münchner Bauwerke im nächtlichen Flair

Die Lange Nacht der Architektur (LNDA) feierte Jubiläum. Zum fünften Mal führte die Veranstaltung im Rahmen der Weltleitmesse BAU am 18. Januar zu den schönsten und bedeutendsten Bauwerken Münchens.

Das Siemens Headquarter in München. (Foto: © Siemens AG)
Das Siemens Headquarter in München. (Foto: © Siemens AG)

In diesem Jahr nahmen insgesamt über 50 Gebäude teil, darunter auch einige Neuheiten. Seit ihren Anfängen im Jahr 2011 schreibt die LNDA eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2017 nahmen über 30.000 begeisterte Besucher an den nächtlichen Führungen teil, für die kommende Veranstaltung werden bis zu 35.000 Teilnehmer erwartet.

Am Freitag, den 18. Januar, hatten Aussteller, Messebesucher und alle Architekturbegeisterten die Möglichkeit, von 19 bis 24 Uhr hinter die Kulissen namhafter Gebäude zu blicken.

Das Ziel der LNDA ist es, das Thema der Fachmesse BAU, die Architektur, auch der Öffentlichkeit näher zu bringen. "Architektur ist die gebaute Umwelt, in der wir uns alle täglich bewegen. Deshalb freut es mich, dass die BAU über die Lange Nacht der Architektur auch alle Architekturinteressierten in München und Umgebung erreicht", so Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

Thementouren für Aussteller und Messebesucher

Wie in den vergangenen Jahren wurden für alle Besucher wieder kostenfreie Busshuttles zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gab es Fußtouren durch die Münchner Innenstadt, wahlweise mit und ohne Führung.

HandwerkAlle Interessenten konnten ihren nächtlichen Streifzug aber auch ganz individuell mithilfe einer interaktiven Karte auf der Webseite zusammenstellen und planen. Aussteller und Messebesucher hatten zusätzlich die Wahl zwischen sieben speziellen Thementouren.

Sie konnten sich beispielsweise Gebäude ansehen, die durch neue Bürokonzepte glänzen oder solche, die mit Zertifikaten für ihre Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden sind. Auch Beispiele für digitale Prozesse in der Architektur wurden gezeigt. Die meisten Thementouren hatten einen Bezug zu den Leitthemen der BAU.

München aus verschiedenen Perspektiven

Die insgesamt über 50 Gebäude hielten für alle Interessen und Vorlieben der Besucher etwas bereit. Erstmalig mit dabei waren unter anderem die Stadtbibliothek Monacensia, das Steelcase Innovation Center sowie das Siemens Headquarter. Der nächtliche Streifzug durch die Münchner Architekturwelt führte unter anderem zu berühmten Wahrzeichen wie dem Olympiaturm.

Als höchstes Bauwerk der Stadt bietet dieser einen unvergleichlichen Blick über das nächtliche München. Der gleichnamige Olympiapark ist mit dem größten Zeltdach der Welt selbst bei winterlichen Temperaturen einen Besuch wert.

Modernstes Bürogebäude Europas

Nur wenige Kilometer entfernt, befindet sich eines der modernsten Bürogebäude Europas: Die Deutschlandzentrale von Microsoft gibt einen Einblick in das Arbeiten der Zukunft. Der fortschreitende Wandel der Arbeitswelt und die zunehmende Verbindung von Wohnen und Arbeiten ist eines der vier Leitthemen der BAU 2019.

Ein weiteres kulturelles Highlight befindet sich direkt an der Flaniermeile, der Maximilianstraße. Das Palais an der Oper wurde bis 2012 umgebaut und vereint nun historische Bausubstanz mit eleganten Neubauflächen.

Detaillierte Beschreibungen der teilnehmenden Gebäude finden sich unter www.lange-nacht-der-architektur.de.

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