Freitag, 18. August 2017
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Bundesministerin Hendricks besucht Veka AG

An seinem Stammsitz in Sendenhorst konnte der Systemgeber Veka kürzlich Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, begrüßen.

In der Produktion der Veka AG gab es auch ein Wiedersehen der Bundesumweltministerin mit den Veka Energiescouts: (v.l.) Bernhard Daldrup (SPD, MdB) Stephan Werdelhoff und Niklas Heising (Veka Auszubildende), Dr. Barbara Hendricks (Bundesumweltministerin), Oliver Krämer (Veka Auszubildender) und Andreas Hartleif (Veka Vorstandsvorsitzender). (Foto: © Veka)
In der Produktion der Veka AG gab es auch ein Wiedersehen der Bundesumweltministerin mit den Veka Energiescouts: (v.l.) Bernhard Daldrup (SPD, MdB) Stephan Werdelhoff und Niklas Heising (Veka Auszubildende), Dr. Barbara Hendricks (Bundesumweltministerin), Oliver Krämer (Veka Auszubildender) und Andreas Hartleif (Veka Vorstandsvorsitzender). (Foto: © Veka)

Der Besuch bot die Gelegenheit zu einem anregenden Gedankenaustausch über aktuelle unternehmerische und baufachliche Themen. Und für vier Auszubildende von Veka bedeutete er sogar ein Wiedersehen: Nur wenige Tage zuvor waren sie von Ministerin Hendricks als Sieger des bundesweiten Wettbewerbs "Energie-Scouts" ausgezeichnet worden.

Wiederverwertung: Vorrang vor Entsorgung oder Verbrennung

Neben den Profilsystemen für energiesparende Fenster und Türen hob Barbara Hendricks das Veka Recyclingkonzept für einen geschlossenen Stoffkreislauf ausdrücklich hervor. Hier beständen für sie mehrere Berührungspunkte mit dem Unternehmen, stellte die Ministerin im Anschluss an einen Rundgang durch die Produktionshallen fest: "Wir haben da gemeinsame Interessen." Mit ihrem Besuch war sie einer Einladung des Sendenhorster Bundestagsabgeordneten Bernhard Daldrup gefolgt.

Bei dem sich anschließenden Treffen mit dem Veka Vorstand um Andreas Hartleif konnte eine Reihe relevanter Fragen angesprochen werden. So legte Ministerin Hendricks dar, sie sehe eine Aufgabe der Politik darin, verlässliche Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln zu schaffen und die Marktentwicklung durch positive Anreize zu lenken, z. B. durch Förderprogramme.

Aus Sicht der Branche wäre die Möglichkeit einer steuerlichen Absetzbarkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen hier genau der richtige Ansatz. Mit Blick auf das Recycling von Kunststofffenstern bekräftigte sie den politischen Willen, der Wiederverwertung eindeutig den Vorrang vor Entsorgung oder Verbrennung einzuräumen.

BIM als bedeutender Faktor

Die voranschreitende Digitalisierung in der Baubranche und die Einführung einer smarten Fenstertechnik begleitet Ministerin Hendricks ebenfalls mit Interesse. Auch das Building Information Modeling wertete Dr. Hendricks in diesem Zusammenhang als einen bedeutenden Faktor für mehr Zeit- und Kosteneffizienz im Bau. Veka hat hier bereits ein umfangreiches Angebot an digitalen Werkzeugen für Fensterhersteller geschaffen. Mit dem Online-Planungstool WinDoPlan können aktuell durch die Freischaltung des 3-D-Moduls und der BIM-Erweiterung bereits passende Datensätze für diese Planungsart erstellt werden.

Einigkeit herrschte in der Runde außerdem darüber, dass das bezahlbare Bauen ein wichtiges Thema mit künftig weiter wachsender Bedeutung sei. Ministerin Hendricks verwies hier erneut auf die Notwendigkeit nachhaltigen Wirtschaftens und auf die Vorreiterrolle von Veka: "Dieses Unternehmen erfreut mich, da schon im industriellen Produktionsprozess an Effizienz gedacht wird!"

Andreas Hartleif zog zum Abschluss ebenfalls ein durchweg positives Fazit des Besuchs. "Es gibt viele Anknüpfungspunkte, auch in Richtung Innovationen und Zukunftsfelder", fasste der Veka Vorstandsvorsitzende die gute Übereinstimmung mit der Ministerin in wichtigen Fragen zusammen: "Unsere Themen sind Ihre Themen!"

Veka AG

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